Essigälchen

Panagrellus sp

Essigälchen sind mit ihrer bis zu 2 mm Länge ein hervorragendes Lebendfutter für Jungtiere und kleinere Zierfische. Im Gegensatz zu Mikrowürmchen sind Essigälchen nicht nur kleiner, sondern auch schwimmfähig, was sie für viele, etwas schwierigeren Jungfische attraktiver macht. Sie überleben etwa 3 – 4 Tage im reinen Süßwasser. Auch für Garnelen und kleinere Krabben und Krebse stellen sie ein ideales Zusatzfutter da.

Essigölchen ernähren sich von Essigbakterien und Pilzen in ihrer Essiglösung. Ein Essigälchen hat eine Lebendsdauer von etwa 10 Monaten und ist in dieser Zeit äußerst produktiv. Rund 40 Jungtiere werden alle 8 bis 10 Tage zur Welt gebracht. Das Wachstum ist äußerst schnell, in nicht mal 2 Wochen sind diese Würmer ausgewachsen.

Einen Ansatz herzustellen ist äußerst einfach. Hier schildere ich meine Variante, denn auch hier führen mehrere an das Ziel.

Die Essiglösung besteht nur aus Wasser, Essig und Zucker. Ich mische 2/3 Apfelessig mit 5 % mit 1/3 Wasser und fülle es in ein 500 ml Glas. Wichtig ist, dass man das Glas nur zu etwa ¾ befüllt. In dieser Lösung gebe ich ½ Teelöffel Zucker und verrühre es. Nun gebe ich etwas aus einem laufenden Essigälchenansatz hinzu. Bereits nach 3 – 7 Tagen kann man sehen, wie sich die Würmchen vermehrt haben. Ebenfalls wichtig ist, dass der Ansatz offen steht. Um den Ansatz vor Staub und Fliegen zu schützen, stecke ich ein wenig Filterschwamm in die Öffnung. Einen Ansatz herzustellen ist äußerst einfach. Hier schildere ich meine Variante, denn auch hier führen mehrere an das Ziel. Die Essiglösung besteht nur aus Wasser, Essig und Zucker. Ich mische 2/3 Apfelessig mit 5 % mit 1/3 Wasser und fülle es in ein 500 ml Glas. Wichtig ist, dass man das Glas nur zu etwa ¾ befüllt. In dieser Lösung gebe ich ½ Teelöffel Zucker und verrühre es. Nun gebe ich etwas aus einem laufenden Essigälchenansatz hinzu. Bereits nach 3 – 7 Tagen kann man sehen, wie sich die Würmchen vermehrt haben.

 Ebenfalls wichtig ist, dass der Ansatz offen steht. Um den Ansatz vor Staub und Fliegen zu schützen, stecke ich ein wenig Filterschwamm in die Öffnung.

In kürzester Zeit wird sich im Ansatz ein Schleier bilden. Dies ist völlig normal, denn es bildet sich ein Bakterienrasen von dem sich die Essigälchen ernähren.
 

Variante A: Man lässt eine kleine Menge der Lösung durch einen Kaffeefilter laufen, spült diese etwas ab und verfüttert sie dann an seine Tiere.
 

Variante B: Man nimmt sich ein Reagenzglas, füllt dies zu 1/3 mit der Lösung und stopft über diese etwas Watte. Darauf füllt man dann 1/3 Leitungswasser. Nach kurzer Zeit sammeln sich die Essigälchen in der Süßwasserlösung und können dort mit eine Spritze oder Pimpeppe abgenommen und direkt verfüttert werden.

 

Ich bevorzuge die zweite Variante, denn diese ist einfacher uns sicherer. Zudem kann man hier gezielter füttern.


Ein Ansatz der Älchen würde bei nicht verfüttern etwa 5 Monate halten. Durch regelmäßiges Verfüttern muss der Ansatz aber ohnehin ständig aufgefüllt werden. Es empfiehlt sich aber, nach 8 – 12 Monaten den Ansatz mit einer neuen, Fremden Kultur aufzufrischen.

 

Für das Verfüttern dieser Tiere gibt es zwei bewährte Varianten. Denn die Essiglösung sollte nicht in ein Aquarium gelangen. Kleine Mengen wären zwar unschädlich, doch gerade in Zuchtbecken kann es hier zu Problemen kommen.  

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